Glossar:

  • Abkürzungen: L - Länge der Zellen, B  - Breite der Zellen, Lm - Länge mit Stacheln-Fortsätzen, Bm - Breite mit Stacheln-Fortsätzen, Bbas - Breite der Halbzellenbasis, D-Durchmesser der Zelle.
  • Aerenchym: Durchlüftungsgewebe; vor allem bei Wasser- und Sumpfpflanzen.
  • Akineten: Dickwandige Dauerzellen (Cyanobakterien = Blaualgen).
  • Amyloplasten:  Stärkekörner in Pflanzenzellen.
  • Aperturen: Vorbereitete Öffnungen in der Wand von Blütenpollen. Ausgang für das Pollenschlauchwachstum.
  • Areolet: Kleiner geschlossener Bereich in den Flügeln von Insekten (eingeschlossen durch die Venen),
  • Bereifung: Wegwischbarer Belag aus Wachs, der aus sublichtmikroskopisch kleinen Poren der Epidermis ausgepreßt wird.
  • Bulbus: Geschlechtsorgan; Anhang am Tarsus des Pedipalpus männl. Spinnen.
  • Casparische Streifen: Casparische Streifen sind An- oder Einlagerungen in den Endodermiszellen einer Wurzel, die als selektierender Filter für die durch die Wurzeln aufgenommenen Substanzen dient.
  • Cerci: Paarige Anhänge am Hinterleib vieler Insekten.
  • Cheliceren: Erstes Extremitätenpaar bei Spinnentieren; Mundwerkzeug mit Giftdrüsen.
  • Chromoplasten: Photosynthetisch inaktive farbige Zelleinschlüsse.
  • Chloroplasten: Photosynthetisch aktive Zelleinschlüsse, die das Blattgrün (Chlorophyll) der Pflanzen enthalten.
  • Chromatophoren: Farbstoffkörper; bei Pflanzen Chloroplasten
  • Cuticula: Außenwand der Epidermis.
  • Cyanellen: Blaugrüne, bandförmige Photosynthese-Organellen mit besonderer Zellwand (gedeutet als reduzierte Bakterienzellwand). 
  • Cyanobakterien: Früher "Blaualgen".
  • Cystolith: Verkalkte Einschlußkörper.
  • Desmidiaceen: Zieralgen (Grünalgen, Klasse Jochalgen).
  • Diatomeen: Kieselalgen.
  • Dikotylen: Zweikeimblättrige Pflanzen.
  • Embolus: Spitze des Bulbus. 
  • Epidermis: Abschlußgewebe; Oberhaut bei Pflanzen.
  • Epithelzellen: Zellen des Abschlußgewebes, z.B. Zellen aus der Mundhöhle des Menschen.
  • Erythozyten: Rote Blutkörperchen; bei Säugetieren ohne Zellkern; bei anderen Wirbeltieren sind sie dagegen kernhaltig.
  • Flottoblast: Schwimmfähige Statoblasten durch Ring von Luftkammern.
  • Gnathosoma: Vorderer Körperabschnitt bei Milben an dem Chelizeren und Pedipalpen ansetzen.
  • Granastruktur: Binnenstruktur von Chloroplasten.
  • Hallersche Organ: Geruchsorgan bei Zecken am 1. Beinpaar.
  • Hechtsche Fäden: Nach Plasmolyse - dünne Stege mit denen das Protoplasma an der Zellwand klebt.
  • Heterocysten: Dickwandige Sonderzellen (Cyanobakterien = Blaualgen), Fixierung von Luftstickstoff.
  • Idioblasten: Sternförmige Pflanzenzellen mit Kristalleinlagerungen.
  • Interzelluare: Zwischenraum, der an der Berührungsstelle von drei Pflanzenzellen übrigt bleibt.
  • Kollagenfaser: Substanz aus derben faserigem Bindegewebe.
  • Kollateral: Bei Pflanzenleitbündeln - Xylem und Ploem liegen sich gegenüber.
  • Kollenchym: Festigungsgewebe bei Pflanzen aus lebenden Zellen.
  • Konzentrisch: Bei Pflanzenleitbündel - Xylem und Ploem schließen sich um den gleichen Mittpunkt ein.
  • marin: Zum Meer gehörig, im Meer entstanden.
  • Markstrahlen: Leitung und Speicherung organischer Stoffe (lebendes Holz).
  • Maße: Die Maße sind in Tausendstel Millimeter (µm) angegeben.
  • Melanozyten: Zellen in der Fischhaut, die den Farbstoff "Melanin" einlagern, was zu einer schwarzen Pigmentierung führt.
  • Monokotylen: Einkeimblättrige Pflanzen.
  • Mycel: Fadengeflecht der Pilze, der eigentliche Pilzkörper.
  • Parenchymzellen: Zellen des Grundgewebes bei Pflanzen.
  • Pedipalpen: Kiefertaster; zweites Extremitätenpaar bei Gliederfüßer; tasterartig oder Scheren tragend.
  • Pellikula: Die äußere Plasmaschicht der Ciliaten.
  • Phloem: Siebteil des Leitbündels; Transport der Photosyntheseprodukte.
  • Plasmolyse: Wasserentzug durch höher konzentrierte Salz- oder Zuckerlösung.
  • Plastiden: Gefärbte photosynthetisch aktive Zellorganellen bei Algen.
  • Protisten: Ein- bis wenigzellige Lebewesen, die nicht miteinander verwandt sind. (Algen, Schleimpilze, Protozoen)
  • Pyrenoid: Auffällig abgegrenzter Bereich in Algen-Plastiden (lichtbrechende Reservekohlenhydrate).
  • Raphe: Ein schmaler Spalt entlang der Längsachse der Schalen bei Diatomeen. Nach einer Art "Raupenschlepperprizip" bewirkt austretendes Protoplasma eine Bewegung.
  • Raphiden: Kristallnadeln in Pflanzenzellen.
  • rezent: In der Gegenwart lebend, nicht ausgestorben.
  • Rhizoid: Wurzelähnliche Zellschläuche, die der Verankerung im Substrat dienen.
  • Scutellum: Kleines Schildchen am Ende der Brustsegmente bei Insekten.
  • Siebplatte: Meist etwas querstehende Querwände mit Siebporen des Siebteils (Phloem).
  • Sklereiden - Steinzellen
  • Sklerenchym: Festigungsgewebe bei Pflanzen aus toten verholzten Zellen.
  • Stomata - Spaltöffnungen 
  • Statoblasten: Keimknospe aus ungeschlechtlicher Vermehrung bei                        Moostierchen.
  • Steinzellen: Stark verholzte Zellen der Pflanzen mit verdickter, geschichteter  Zellwand.      
  • Tarsus: Fuß; letztes Glied der Extremitäten von Gliederfüßer.
  • Thyllen: Blasenförmige Gebilde, die bei Pflanzen die Lumina der Gefäße verschließen.
  • Trachee: Abgestorbene Zellen für den Wassertransport (Gefäße) bei Laubbäumen.  Verbindung durch aufgelöste Endwänden.
  • Tracheide: Abgestorbene Zellen für den Wassertransport (Tüpfelgefäße) im Holz von Nadelbäumen. Verbindung der Zellen durch Hoftüpfel.
  • Trichocysten: Stäbchenförmige Gebilde, die bei vielen Wimpertierchen bei Reizung ausgeschleudert werden.
  • Trichome:  Pflanzenhaare, Zellfäden bei Algen.
  • Tüpfel, Tüpfelkanäle: Verbindungen zwischen benachbarten Pflanzenzellen zwecks Stoffaustausch.
  • Turgordruck: Der osmotisch verursachte Zellbinnendruck.
  • Velamen radicum: Exodermis bei Luftwurzeln;  Zellen überwiegend mit Luft gefüllt;  können Niederschlagswasser aufnehme.
  • Vergrößerungsfaktor: Beim Vergrößerungsfaktor wurden nur Objektiv x Okular          gerechnet. Hilfslinse, Zwischenringe, Kamerafaktor, Nachvergrößerungen wurden nicht berücksichtgt.
  • Xylem: Holzteil des Leitbündels; Transport von Wasser.
  • Zygote: Befruchtete Keimzelle.
  • Zoochlorellen: Grünalgen im weitesten Sinne.
  • Zytoplasma: Grundmasse des lebenden Zellinhalts.